Teil
2 beginnt zunächst mit dem Thema Müll, beschreibt
den Abfallbegriff in seinem ganzen Umfang und arbeitet Lösungsansätze
für verschiedene Facetten der deutschen Müllproblematik heraus.
Daraus ableitend werden dann auch die anderen besorgniserregenden Hinterlassenschaften
der Industriegesellschaft betrachtet und der Weg in ein, demgegenüber
nachhaltiges Wirtschaftssystem skizziert.
Konkret wird nach der Einleitung
im ersten Kapitel der Frage nachgegangen, was Restmüll eigentlich
ist und festgestellt, dass dieser Begriff sehr viel umfangreicher unseren
gesamten Alltag bestimmt, als es den Anschein hat.
Im zweiten Kapitel wird untersucht, wie realistisch in der modernen
Industriegesellschaft das Vorhaben sein kann, durch entsprechendes Konsumverhalten
und eigenes Recycling keinen Restmüll produzieren zu wollen.
Das dritte Kapitel bietet einen kurzen Abriss über die in
Deutschland eingeführten Abfallgebührensysteme und deren Nachteile.
Im vierten Kapitel wird dargestellt, was jemand zu erwarten hat,
der sich entschließt, gegen die ungerechtfertigt hohe Abfallgebührenrechnung
seines Abfallwirtschaftsbetriebs vor die Verwaltungsgerichte zu gehen.
Das fünfte Kapitel will die in Kapitel 4 zerstörte
Hoffnung auf einen gerichtlichen Erfolg wieder aufbauen, indem die Argumentation
ein solides Fundament erhält.
Das sechste Kapitel stellt die zweifelsfreie Verfassungswidrigkeit
der deutschen Abfallgesetze, bzw. der Auswirkungen gegenwärtiger
Anwendungspraxis an Hand mehrerer Grundgesetzartikel fest.
Im siebten Kapitel wird ein neuartiges und umfassendes Abfallgebührensystem
herausgearbeitet, welches die in Kapitel 6 genannten Grundrechte auf
Dauer schützt.
Das achte Kapitel untersucht den Kerngedanken dieser Arbeit,
die Internalisierung externer Kosten, etwas ausführlicher und stellt
dar, dass mit diesem Instrument viele Fliegen mit einer Klappe geschlagen,
das heißt, die größten Gesellschaftsprobleme mit einer
umfassenden Maßnahme entscheidend abgeschwächt werden können.
Es entwirft ein realistisches und schlüssiges ökonomisches
Konzept, welches unsere Gesellschaft vor dem Zusammenbruch zu bewahren
in der Lage wäre. Es verzichtet dabei auf jede parteipolitische
oder ideologische Einfärbung.
Schließlich verdeutlicht Kapitel 8 den entscheidenden Unterschied
zwischen dem Begriff Marktwirtschaft und dem Phänomen Kapitalismus.
Die Marktwirtschaft, vereinnahmt von den Einen und verteufelt von den
Anderen muss als einzig vorstellbarer Garant von wahrer Nachhaltigkeit,
Vollbeschäftigung und Frieden in unser Gesellschaft rehabilitiert
werden.
Im
Teil 3a ist
der vollständige Prozessverlauf (Prozess Nr.2) gegen den Gebührenbescheid
des Jahres 2003 nachzulesen. Er endet mit dem ablehnenden Urteil des
Verfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz im Jahr 2005 und lässt
alle Fragen offen.
Im Teil 3b wird der dritte Prozess
gegen den Abfallgebührenbescheid 2004 öffentlich gemacht.
Er endet im Oktober 2007 sehr unspektakulär mit der Nichtannahme
der Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.
Im Teil 3c
ist der vierte Prozess (gegen Abfallgebührenbescheid 2005) dargestellt,
der aber vorzeitig beendet werden musste.
Im Teil 3d können
Sie den vorerst letzten Prozess nachlesen, der mit einem Vergleich endete:
Der AWB muss mir als dem Kläger zwei Drittel der gezahlten Müllgebühren
zurück erstatten.
Der Teil 4 beginnt mit der Definition
des Begriffs Kategorische Marktwirtschaft und erläutert
diesen mit einer Sammlung von Kommentaren.
Ursprünglich waren diese die Artikel eines Polit-Blogs,
welcher aber seit November 2005 aus Zeitgründen nicht weitergeführt
wurde.
Seit Juli 2006 finden sich zwei unterschiedlich lange Aufsätze
zur These der Kategorischen Marktwirtschaft
auf dieser Website, mit welchen sich schnell ein Überblick verschaffen
lässt.
Schließlich finden Sie noch die Kontakt-
und die e-mail-Adresse und die Copyright-Regeln
für den Inhalt von RestmuellNet, sowie die Bitte, RestmuellNet
zu unterstützen.
RestmuellNet.de ist
seit Mai 2003 im Netz.
Für den Autor gab ein verlorener Gerichtsweg gegen die Zahlung
von Müllgebühren im Jahr 2000 den Ausschlag, RestmuellNet
ins Leben zu rufen. Er lebt mit seiner Familie in einem Dorf in Rheinland-Pfalz
und arbeitet unter anderem als am konsequenten Nachhaltigkeitsprinzip
orientierter Planer und Bauhandwerker, Bildhauer und Publizist.
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